Service-Wohnen / Betreutes Wohnen in Lünen

Wir haben die gesunde Mischung aus Professionalität, Menschlichkeit und liebevoller Betreuung im eigenen Zuhause für Sie.

Wohngruppe VILLA Lünen

Gerade die „jungen Alten“ wünschen sich heute alternative Wohnformen mit einem Höchstmaß an eigenem Gestaltungsspielraum. Für viele ältere Menschen ist besonders das Zusammenleben in Senioren-Wohngemeinschaften eine attraktive Vorstellung. Zu Recht, denn die Bewohner von Senioren-WGs profitieren vom geselligen Miteinander, der gegenseitigen Unterstützung und der Bündelung von Ressourcen

In einer Senioren-WG wohnen mehrere Senioren in einer gemeinsamen Wohnung zusammen. Jeder Mitbewohner verfügt über ein eigenes Zimmer - weitere Räume wie die Küche werden gemeinsam genutzt. Eine Senioren-WG kann entweder privat organisiert sein oder von Pflegeeinrichtungen und anderen Trägern angeboten werden.

Wohnen mit Stil

Eine ambulant betreute Wohngruppe ist eine Wohngemeinschaft in der mindestens 3 Personen wohnen, die Leistungen von der Pflegeversicherung beziehen und zudem nicht mehr als 12 Personen insgesamt wohnen.

Wohngruppenzuschlag für Senioren-WG

Wenn ein Bewohner einer Wohngemeinschaft für Senioren einen Pflegegrad besitzt, kann er monatlich einen Zuschlag von 214 Euro von seiner Pflegeversicherung erhalten. Diese Pauschale nennt sich "Wohngruppenzuschlag". Den Zuschlag erhalten sie zusätzlich zum Pflegegeld oder den Pflegesachleistungen. Das Geld kann eigenverantwortlich für die Organisation sowie Sicherstellung der Pflege in der Wohngemeinschaft verwendet werden.

Die gesetzliche Grundlage findet sich in § 38a des elften Sozialgesetzbuches (SGB XI). Dort sind auch die Voraussetzungen geregelt, die erfüllt sein müssen, um den Zuschlag zu erhalten.

  • Gemeinschaftliches Wohnen von regelmäßig drei und maximal zwölf Bewohnerinnen und Bewohnern
  • Mindestens drei Bewohnerinnen und Bewohnern beziehen ambulante Pflegeleistungen
  • die Wohngruppen-Mitglieder haben gemeinschaftlich eine Person beauftragt, die Hilfeleistungen unabhängig von der pflegerischen Versorgung erbringt
  • die Pauschale wird zweckgebunden eingesetzt - Zweckbestimmung: Die gemeinschaftliche Versorgung in einer gemeinsamen Wohnung oder einem Haus mit häuslicher Versorgung
  • bei der Wohngruppe darf es sich nicht um eine Versorgungsform handeln, die einer stationären Einrichtung (Pflegeheim) entspricht

Der Wohngruppenzuschlag muss bei der zuständigen Pflegeversicherung beantragt werden. Die prüft, ob alle Vorrausetzungen erfüllt sind und entscheidet dann auf dieser Grundlage, ob sie den Zuschlag erteilt.

Die Definition einer Senioren-WG ist im Wohn- und Teilhabergesetz (WTG) festgelegt.

Demnach dienen ambulant betreute Wohngemeinschaften dazu, dass pflegebedürftige Menschen in einem gemeinsamen Haushalt leben und einen externen Pflege- oder Betreuungsdienst beauftragen können. Das ist unabhängig von einem Bewohner-Wechsel, oder ob die WG von einem Träger initiiert wird.

Damit eine selbstverantwortete Senioren-WG als solche anerkannt wird, müssen diese Punkte erfüllt werden:

  • Die Selbstbestimmung der Senioren bleibt erhalten.
  • Pflege- und Betreuungsdienst sowie Art und Umfang der Leistungen sind frei wählbar.
  • Lebens- und Haushaltsführung selbstbestimmt gemeinschaftlich.
  • Die ambulant betreute Wohngemeinschaft ist selbstständig. Sie ist kein Teil einer stationären Einrichtung.
  • In einer Senioren-WG leben maximal zwölf pflege- oder betreuungsbedürftige Bewohner.

Die Bewohner der Senioren WG bilden ein Gremium der Selbstbestimmung. In dem Gremium sind alle Mieter beziehungsweise deren Angehörige vertreten. Die Gruppe bestimmt etwa darüber, welcher Anbieter für die Pflege engagiert wird. Neben einem ambulanten Pflegedienst gibt es zum einen eine Präsenzkraft. Sie übernimmt organisatorische und verwaltende Aufgaben. Sie fördert das Gemeinschaftsleben, indem sie beispielsweise den Besuch von Tanzveranstaltungen oder Festen organisiert. Zum anderen leistet eine Betreuungskraft psychosoziale Betreuung oder übernimmt sonstige vereinbarte Betreuungsleistungen.

Kosten und Preise

Die Kosten für das Leben in einer Seniorenwohngemeinschaft entsprechen in aller Regel den „normalen“ Mietpreisen auf dem lokalen Wohnungsmarkt. Jeder Bewohner bezahlt in der Regel die Miete für seinen privaten Wohnbereich, die Kosten für die Gemeinschaftsflächen werden üblicherweise unter allen Bewohnern aufgeteilt

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